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Die italienischen Alpen – ein Klassiker für Outdoor-Fans

Die italienischen Alpen – ein Klassiker für Outdoor-Fans Die italienischen Alpen. Wer sie einmal erlebt hat, versteht schnell, warum sie seit Jahrzehnten ein Magnet für Wanderer, Kletterer, Skifahrer und Naturliebhaber sind. 1.200 Kilometer Gebirgskette, die sich vom Aostatal im Westen bis nach Friaul-Julisch Venetien im Osten ziehen. Unterschiedlicher können Landschaften kaum sein: schroffe Granitmassive im Piemont, die spektakulären Dolomiten in Südtirol, Gletscher im Trentino, liebliche Almen im Friaul. Alles innerhalb eines Landes, das man sonst eher mit Pizza, Wein und Mittelmeer verbindet. Geografische Vielfalt in den italienischen Alpen Die Alpen sind nicht gleich Alpen. Der italienische Teil teilt sich grob in drei Abschnitte: Westalpen : Von Mont Blanc bis Monte Viso. Massiv, hochalpin, karg. Gipfel über 4.000 Meter – darunter der Gran Paradiso (4.061 m), der einzige Viertausender, der vollständig auf italienischem Boden liegt. Zentralalpen : Lombardei, Trentino, Vel...

Agriturismi in den Abruzzen

Agriturismi in den Abruzzen im September September in den Abruzzen – das ist eine dieser Zeiten, in denen man sich fragt, warum man nicht schon viel früher auf die Idee gekommen ist. Die Strände sind leerer, die Sonne wärmt, ohne gnadenlos zu brennen, und in den Bergen riecht es nach Pilzen und feuchtem Moos. Und mittendrin: Agriturismi. Diese Mischung aus Bauernhof, Landhaus und Gästeunterkunft ist nicht nur Übernachtung, sondern oft auch Lebensgefühl. Wer im September dort landet, hat Glück: Viele Gastgeber haben mehr Zeit für Gespräche, die Hühner laufen noch über die Höfe, und die Tische sind voller saisonaler Produkte – Trauben, Feigen, manchmal auch die ersten Kastanien. Warum gerade September? Weil die Temperaturen perfekt sind. Am Meer kann man noch schwimmen, in der Majella oder im Gran-Sasso-Gebiet wandern, ohne dass die Hitze alles lähmt. Und weil sich das Leben ein Stück weit verlangsamt, sobald die Hauptsaison vorbei ist. Kein Anstehen beim Abendessen, kein Kampf um de...

TAGEBUCH EINER WANDERUNG – Von Matera nach Montescaglioso

TAGEBUCH EINER WANDERUNG – Von Matera nach Montescaglioso Eintrag 1: Matera – Erwachen in Stein Datum: 11. April Ich erwache früh in Matera. Der Himmel ist von einem zarten Hellblau, als ich aus dem Fenster der „Casa Grotta“ blicke. Der Blick fällt auf die zerklüfteten Häuser der Sassi – jene berühmten Höhlensiedlungen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Matera scheint nicht nur alt, sondern zeitlos. Startpunkt der Wanderung: Ich beginne um 08:00 Uhr an der Piazza San Pietro Caveoso , direkt am Rand der Felsenkante. Von hier führt mich der erste Abschnitt hinab in die Gravina-Schlucht – durch den offiziellen Pfad, der Teil des Sentiero 406 ist. Ziel: Montescaglioso, südöstlich gelegen, etwa 17 km entfernt. Es wird ein langer Wandertag. Eintrag 2: Querung der Gravina – Früher Schweiß, frühe Stille Uhrzeit: 08:30 – 09:15 Der Weg führt zunächst steil bergab durch Geröllpfade. Schon nach wenigen Minuten überquere ich eine kleine Hängebrücke über die Gravina. Die Natur ist wi...