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Olympische Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo: Bedeutung für Italien und historische Einordnung

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Olympische Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo: Bedeutung für Italien und historische Einordnung Einleitung & Hintergrund Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo markieren für Italien ein sportliches und politisches Großprojekt von europäischer Strahlkraft. Vom 6. bis 22. Februar 2026 richtet das Land erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder Winterspiele aus. Anders als frühere Austragungen konzentrieren sich die Wettbewerbe nicht auf eine einzelne Stadt, sondern verteilen sich auf mehrere Regionen Norditaliens. Dieses dezentrale Konzept gilt als Antwort auf veränderte Erwartungen an Megaevents: nachhaltiger, kosteneffizienter, infrastrukturell sinnvoller. Für Beobachter aus Sportwirtschaft, Tourismus oder Regionalplanung stellt sich die zentrale Frage: Welche Bedeutung haben diese Spiele tatsächlich für Italien und seine Position in Europa? Ein Blick zurück zeigt, dass die Beziehung zwischen Italien und den Olympischen Spielen historisch...

Auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs: Italien Urlaub, Cocktails und der Sommer am Glas

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Auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs: Italien Urlaub, Cocktails und der Sommer am Glas Italien bleibt auch dieses Jahr einer der beliebtesten Urlaubsorte der Deutschen. Wer in den letzten Jahren an der Adria, am Gardasee , in Ligurien , Sardinien oder auf Sizilien unterwegs war, kennt das Bild: lange Abende an der Promenade, leichte Musik aus den Bars, Eiswürfel im Glas, Zitruszeste in der Luft. Italien Urlaub und Cocktails gehören längst zusammen wie in Neapel ein Espresso am Tresen . Nach Jahren, in denen Reisen teilweise eingeschränkt waren, ist die Lust auf mediterranes Lebensgefühl spürbar zurückgekehrt. Dabei geht es nicht nur um Strand und Kultur, sondern auch um Genuss im Alltag. Longdrinks, Spritz-Varianten und klassische italienische Aperitifs erleben erneut ein starkes Comeback. Die Frage liegt nahe: Werden Aperol Spritz, Limoncello Spritz und Crodino Spritz auch diesen Sommer wieder die erfolgreichsten Drinks in Italien sein? Italien als Urlaubsland: Zahlen, Trends ...

In Italien spricht aktuell jeder über Fabrizio Corona – wer ist das eigentlich?

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In Italien spricht aktuell jeder über Fabrizio Corona – wer ist das eigentlich? Fabrizio Corona ist kein neuer Name. Aber er ist einer dieser Namen, die in Wellen zurückkehren. Mal laut, mal leiser, selten ganz weg. In Italien sorgt er aktuell wieder für Gesprächsstoff – in Talkshows, auf Social Media, in Boulevardmedien und zunehmend auch außerhalb der klassischen Klatschspalten. Viele deutschsprachige Leser fragen sich deshalb: Wer ist Fabrizio Corona – und warum redet Italien schon wieder über ihn? Dieser Artikel ordnet ein. Ohne Sensationslust, aber mit dem nötigen Kontext. Wer sich für Medienmacht, Promi-Ökonomie, Skandalkultur und italienische Zeitgeschichte interessiert, kommt an Corona kaum vorbei. Im Blitzgewitter der Paparazzi. Einordnung und Hintergrund: Wer ist Fabrizio Corona? Fabrizio Corona wurde 1974 in Catania geboren, wuchs aber in Norditalien auf. Sein Vater war Journalist, was kein unwichtiger Nebensatz ist. Medien waren früh Teil seines Umfelds. Bekannt wurde ...

La storia di Roma von Indro Montanelli: Geschichte lebendig erzählt

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La storia di Roma von Indro Montanelli: Geschichte lebendig erzählt Einleitung & Hintergrund Wer sich für die Geschichte Roms interessiert, stößt früher oder später auf „La storia di Roma“ von Indro Montanelli . Dieses Werk hebt sich von klassischen Geschichtsbüchern ab, weil es die römische Geschichte nicht nur sachlich, sondern lebendig und verständlich erzählt. Montanelli, einer der bekanntesten italienischen Journalisten des 20. Jahrhunderts, gelingt es, komplexe historische Zusammenhänge mit einem erzählerischen Stil zu verbinden, der sowohl Einsteiger als auch historisch Interessierte fesselt. Montanelli schrieb das Buch in einer Zeit, in der die populäre Vermittlung von Geschichte noch deutlich nüchterner war. Viele Historiker setzten auf reine Faktenlisten oder trockene Analysen. Montanelli hingegen brachte den Leser direkt in das römische Leben hinein: Von den frühen Königen bis zum Untergang des Römischen Reiches zeichnet er ein Panorama, das lebendig, praxisnah und an...

Espressomaschinen aus Italien: Ein Überblick über Herkunft, Technik und Praxis

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Espressomaschinen aus Italien: Ein Überblick über Herkunft, Technik und Praxis Einleitung & Hintergrund Espressomaschinen aus Italien sind für viele Kaffeetrinker mehr als nur Küchengeräte. Sie stehen für eine bestimmte Art, Kaffee zu denken und zu trinken: konzentriert, handwerklich, ritualisiert. Wer sich intensiver mit Espresso beschäftigt, landet früher oder später bei italienischen Herstellern. Nicht aus Nostalgie, sondern weil sich dort Technik, Gastronomie-Alltag und jahrzehntelange Erfahrung verdichten. Italien gilt als Geburtsort des Espresso, zumindest in seiner heutigen Form. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden dort die ersten Maschinen, die mit Druck arbeiteten und Kaffee in Sekunden extrahierten. Was als Lösung für schnelle Pausen in Bars begann, entwickelte sich zu einer Industrie mit klarer Handschrift. Bis heute prägt sie den globalen Markt. Dieser Überblick richtet sich an Leser, die Espresso nicht nur trinken, sondern verstehen wollen. Technik, Unterschied...

Die Renaissance: Florenz als Wiege einer neuen Epoche

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Die Renaissance: Florenz als Wiege einer neuen Epoche Wer an die Renaissance denkt, landet fast automatisch in Florenz . Kein Zufall. Zwischen den schmalen Gassen, den gewaltigen Palästen und den Werkstätten voller Farbe und Staub entstand im 15. Jahrhundert eine Dynamik, die Europa veränderte. Aber wie kam es dazu, dass gerade hier – in dieser Stadt am Arno – eine neue Epoche losbrach? Florenz im Umbruch: Politik, Macht und Geld  Florenz war im Spätmittelalter keine verschlafene Provinz in der Toskana. Die Stadt zählte zu den reichsten Handels- und Bankenzentren Europas. Familien wie die Medici kontrollierten mit ihren Banken nicht nur den Geldfluss, sondern auch Kunst, Politik und Wissenschaft. Wer Geld hatte, konnte Aufträge vergeben, Ideen fördern – oder Gegner ruhigstellen. Und genau das geschah. Die Medici finanzierten Bauwerke, Skulpturen und Gemälde. Nicht aus reiner Großzügigkeit. Sondern, weil Kunst Prestige brachte und Macht absicherte. Ein Wettlauf begann: Wer den...